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Wie du deine Wander- und Outdoor-Fotografie verbessern kannst

26. Mai 2023

Bist du bereit, deine Wanderfotos von „mäßig“ zu großartig zu verbessern? Die Schönheit der Natur einzufangen kann entmutigend sein, aber mit der richtigen Ausrüstung und dem richtigen Wissen ist es einfacher als du denkst. In diesem Artikel geben wir dir Tipps, wie du deine Kameraeinstellungen für verschiedene Situationen anpassen und bessere Fotos machen kannst. Außerdem geben wir dir unsere drei besten Tipps für bessere Wanderfotos. Mach dich also bereit für ein paar atemberaubende Aufnahmen und bringe deine Fotografie auf die nächste Stufe!

Ausrüstung

Wenn es um die Ausrüstung für die Wanderfotografie geht, brauchst du nicht unbedingt eine High-End-DSLR-Kamera, um tolle Aufnahmen zu machen. Die Kamera deines Smartphones kann sogar eine gute Alternative sein. Sie ist kompakt, leicht und immer in Reichweite. Heutzutage verfügen die meisten Smartphones über hochwertige Kameras mit Funktionen wie optischer Bildstabilisierung und mehreren Objektiven, mit denen sie hervorragende Bilder machen können.

Vielleicht möchtest du auch in Zubehör wie ein Stativ oder eine Handyhalterung investieren, damit du beim Wandern noch besser fotografieren kannst und Selbstporträts und Gruppenaufnahmen machen kannst, ohne die Kamera in der Hand zu halten. Ein flexibler Gorillapod ist eine hervorragende Option für kreativere Blickwinkel und Perspektiven. Diese leichten und kompakten Stative können um Bäume oder Felsen gewickelt werden, was sie zu einer essentiellen Ergänzung deiner Wanderausrüstung macht.

Komposition deiner Aufnahme

Die Komposition ist das A und O, wenn es darum geht, tolle Wanderfotos zu machen. Es kommt nicht nur auf das Motiv an, sondern auch darauf, wie du es in Szene setzt. In diesem Abschnitt behandeln wir einige grundlegende Prinzipien der Bildkomposition, die dir dabei helfen können, auf deiner nächsten Wandertour visuell interessante und ansprechende Fotos zu machen.

Führungslinien:

Nutze natürliche Linien wie Wege, Flüsse oder Äste, um den Blick des Betrachters in das Bild zu ziehen und Tiefe und Interesse zu erzeugen. Experimentiere mit verschiedenen Winkeln und Perspektiven, um die effektivsten Linien zu finden. 

Regel der Drittel:

Stell dir vor, dass dein Bild horizontal und vertikal in Drittel unterteilt ist, und platziere dein Motiv oder deinen Interessenpunkt entlang dieser Linien oder an den Schnittpunkten. So entsteht eine visuell ansprechende und ausgewogene Komposition. 

Tiefenschärfe:

Verwende eine geringe Tiefenschärfe, um dein Motiv zu isolieren und einen unscharfen Hintergrund zu erzeugen, oder eine große Tiefenschärfe, um mehr Elemente im Fokus zu haben. Passe deine Blende entsprechend an, um den gewünschten Effekt zu erzielen. 

Menschen als Maßstab und Dramatik:

Wenn du Menschen in deine Bilder aufnimmst, kann das helfen, ein Gefühl von Größe zu vermitteln und einer Szene Dramatik zu verleihen. Experimentiere mit verschiedenen Platzierungen und Posen, um dynamischere und interessantere Kompositionen zu schaffen. 

Geh runter:

Ein Bild aus einem niedrigeren Winkel aufzunehmen, kann deinen Fotos ein Gefühl von Tiefe und Dimension verleihen, was sie visuell interessanter macht. Es kann auch eine andere Perspektive schaffen und dein Motiv imposanter und mächtiger erscheinen lassen, was beim Fotografieren von Landschaften sehr effektiv sein kann. 

Lerne deine Kamera kennen

Bevor du mit deiner Kamera wandern gehst, ist es essentiell, dass du dich mit ihr vertraut machst. Wenn du deine Kamera und ihre Einstellungen kennst, kannst du die besten Aufnahmen machen und das Beste aus deinem Outdoor-Fotografie-Erlebnis herausholen. Hier sind einige Grundeinstellungen, die du lernen solltest, anzupassen:

Grundlegende Kameraeinstellungen

Blende

Die Blende ist die Öffnung des Objektivs, die die Menge des in die Kamera einfallenden Lichts reguliert und die Tiefenschärfe beeinflusst. Die Wahl einer niedrigeren Blendenzahl (z.B. f/1,8) führt zu einer geringen Tiefenschärfe mit unscharfem Hintergrund, während eine höhere Blendenzahl (z.B. f/16) zu einer größeren Tiefenschärfe mit mehr Elementen im Fokus führt.

Verschlusszeit

Die Zeit, die der Verschluss der Kamera geöffnet bleibt, bestimmt, wie lange der Kamerasensor dem Licht ausgesetzt ist. Sie beeinflusst den Grad der Bewegungsunschärfe oder des Einfrierens in einem Bild. Eine kürzere Verschlusszeit (z.B. 1/1000s) kann Bewegungen einfrieren, während eine längere Verschlusszeit (z.B. 1/30s) Bewegungsunschärfe erzeugen kann.

ISO

Die Lichtempfindlichkeit des Kamerasensors wird als ISO-Wert bezeichnet. Höhere ISO-Werte ermöglichen es der Kamera, bei schlechten Lichtverhältnissen mehr Licht einzufangen, können aber auch mehr digitales Rauschen im Bild verursachen. Andererseits erzeugen niedrigere ISO-Werte wie 100 ein saubereres Bild mit weniger digitalem Rauschen.

Weißabgleich

Der Weißabgleich ist die Einstellung der Farbbalance in einem Bild auf der Grundlage der Farbtemperatur der Lichtquelle. Sie hilft, den Farbstich im Gesamtbild zu reduzieren.

Fokus

Bei der Fokussierung wird die Brennweite des Objektivs so eingestellt, dass das Motiv scharf abgebildet wird, was zu klaren und detaillierten Bildern führt. Sie spielt eine entscheidende Rolle dabei, die gewünschte Schärfe oder Klarheit eines Bildes zu erreichen.

Wie du deine Kameraeinstellungen für verschiedene Situationen anpasst

Schattiger Wald:

In einem schattigen Wald solltest du einen höheren ISO-Wert verwenden, um das schwache Licht auszugleichen. Versuche es mit einer größeren Blende, um mehr Licht hereinzulassen und einen unscharfen Hintergrund zu erzeugen. Verwende eine längere Verschlusszeit oder ein Stativ, um ein Verwackeln der Kamera zu vermeiden. 

Action-Aufnahmen:

Um Action-Aufnahmen zu machen, stellst du eine kürzere Verschlusszeit ein, um die Bewegung einzufrieren, und verwendest eine große Blende, um einen unscharfen Hintergrund zu erzeugen. Schalte den kontinuierlichen Autofokus und den Serienbildmodus ein, um mehrere Aufnahmen auf einmal zu machen. 

Unscharfer Hintergrund für Porträts:

Wenn du jemanden fotografieren willst und der Hintergrund unscharf aussehen soll, versuche es mit einer großen Blende wie f/1,8. Das hilft, die Person vom Hintergrund zu trennen und sie hervorzuheben. Du kannst auch eine längere Brennweite verwenden, um den Hintergrund noch unschärfer erscheinen zu lassen und einen hübschen Hintergrundeffekt, das sogenannte Bokeh, zu erzeugen. 

Hartes Sonnenlicht und glitzernder Schnee:

Wenn du in grellem Sonnenlicht oder bei Schnee fotografierst, verwende einen niedrigeren ISO-Wert und eine längere Verschlusszeit mit einer kleinen Blende, um Überbelichtung und verwaschene Lichter zu vermeiden. Belichte das Bild mit der Belichtungskompensation leicht unter, um eine Überbelichtung zu vermeiden. 

Drei Tipps für bessere Wanderfotos

Wenn du die Kameraeinstellungen beherrschst und herausgefunden hast, wie du dein Bild am besten komponierst, findest du hier drei tolle Tipps, um deine Outdoor-Fotografie auf das nächste Level zu bringen:

Goldene Stunde:
Die goldene Stunde bezieht sich auf die Zeit kurz nach Sonnenaufgang oder kurz vor Sonnenuntergang, wenn das Licht weich, warm und diffus ist und schönes, leuchtendes Licht für die Fotografie erzeugt. Plane deine Wanderung und das Fotografieren um diese Zeiten herum, um atemberaubende Aufnahmen zu machen.

Der frühe Vogel fängt den Wurm (oder das beste Bild):
Wer früh aufbricht, kann nicht nur die goldene Stunde des Sonnenaufgangs einfangen, sondern auch weniger überfüllte Wanderwege. Mit weniger Menschen hast du eine bessere Aussicht und mehr Kontrolle über den Bildausschnitt. Ein unerwünschtes Motiv in deinem perfekt komponierten Bild kann ärgerlich sein, und du musst es vielleicht in der Nachbearbeitung herausschneiden.

Trage helle Farben:
Schwarz kann auf Fotos schwer einzufangen sein. Ziehe daher helle Farben in Betracht, um deine Fotos interessanter zu machen, besonders wenn du natürliche Umgebungen fotografierst. Mit einem farbenfrohen Hemd oder einer Mütze kannst du dich optisch abheben.

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