Welcher Baselayer passt am besten?
RevolutionRace
19. Jänner 2024
1min
Aktualisiert: 5. Oktober 2026
Nur mit dem richtigen Baselayer ist dein Outfit wirklich komplett. Hochqualitative Funktionsunterwäsche hilft dir bei der Regulierung der eigenen Körpertemperatur und leitet bei Bewegung Feuchtigkeit zuverlässig von der Haut weg. Doch wie so oft steht man vor der Qual der Wahl. Bei einem großen Sortiment von unterschiedlichen Materialien, Stoffstärken und Stilen kann man schnell mal in Entscheidungsnot geraten. Doch wir lassen dich nicht im Stich. Der folgende Guide hilft bei der Wahl des richtigen Baselayers für deine Aktivität.
Baselayer und ihre Materialien
Synthetische Materialien
für hochintensiven Sport
hervorragender Feuchtigkeitsabtransport
Es wird actionreich? Dann greifst du am besten zu synthetischer Funktionsunterwäsche. Diese Stoffe leiten den Schweiß schnell vom Körper ab und trocknen auch genauso schnell. Weitere Vorteile sind: Strapazierfähigkeit, leichte Handhabung und Robustheit. Auch häufiges Waschen kann diesen Materialien nichts anhaben – Form und Eigenschaften bleiben bestehen. Baselayer aus Synthetik sind die wahren Allrounder und eignen sich für die meisten Outdoor-Aktivitäten.
Wie so oft bringt ein Vorteil natürlich auch einen Nachteil mit sich. Polyester beispielsweise lässt sich nicht so gut über mehrere Stunden, oder vielleicht sogar Tage, tragen. Dieses Kunstmaterial hat, im Vergleich zu natürlichen Fasern, die Tendenz schlechte Gerüche zu speichern und weniger gut zu atmen. Synthetische Baselayer bieten nicht dieselben isolierenden Eigenschaften wie Wolle, vor allem nicht bei Nässe. Daher spenden sie bei kalten Temperaturen weniger Wärme.
Merinowolle
unterschiedliche Intensitätsstufen
geruchsresistent und für lange Anwendung geeignet
Funktionsunterwäsche aus Merinowolle eignet sich perfekt für Aktivitäten mit variierender Intensität. Diese Materialen sind Meister des Feuchtigkeitsabtransports und besitzen die einzigartige Fähigkeit, Körpertemperatur zu regulieren, damit du bei kaltem Wetter nicht ins Frieren gerätst und bei warmen Temperaturen nicht ins Schwitzen. Wolle verfügt über ein besonders gutes Wärme/Gewichtsverhältnis und hält auch noch warm, wenn man ins Schwitzen geraten ist. Dabei muss der Stoff gar nicht so stark sein.
Merinowolle bietet noch einen weiteren Vorteil: natürlich antibakterielle und geruchsresistente Eigenschaften, wodurch auch lange Anwendung nicht zum Problem wird. Merino-Funktionsunterwäsche muss nicht nach jedem Tragen in die Waschmaschine – auslüften reicht oft völlig aus. Und das schont auch das Material, denn Wolle ist nicht ganz so strapazierfähig wie Synthetik. Zu häufiges Waschen nutzt die Wollfasern schneller ab und auch die Form kann in Mitleidenschaft gezogen werden, wenn beim Waschgang etwas schief geht.
Hybridstoffe
unterschiedliche Intensitätsstufen
langlebig und vielseitig
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Baselayer werden oft aus einer Mischung von Merinowolle und Synthetik gefertigt, wie z.B. Polyester. Dieser Materialmix erreicht einen hohen Grad an Strapazierfähigkeit und Widerstandskraft gegen Abnutzung – eignet sich daher also auch perfekt für anspruchsvollere Outdoor-Aktivitäten. Zudem verbessert Wolle die Isolierfähigkeit und Geruchsresistenz von Funktionsunterwäsche. Mit diesem Mischmaterial schlägst du gleich zwei Fliegen mit einer Klappe. Diesen Baselayer willst du gar nicht mehr ausziehen
Wie warm ist der Baselayer?
Wie warm deine Funktionsunterwäsche ist, hängt von mehreren Faktoren ab, unter anderem vom Material, der Stoffstärke und dem Design. Generell wärmt Funktionsunterwäsche aus Wolle besser als Synthetik und stärkere Stoffe spenden mehr Isolierung.
Lightweight:
Die Stoffgewichte reichen von 130 g/m² bis 180 g/m², und sie sind für milde bis kühle Bedingungen oder hochintensive Aktivitäten konzipiert.
Midweight:
Mittelschwere Optionen liegen oft im Bereich von 180 g/m² bis 220 g/m². Sie bieten mehr Isolierung und eignen sich für kälteres Wetter oder ein moderates Aktivitätsniveau.
Heavyweight:
Kräftige Baselayer verfügen über ein Stoffgewicht von mehr als 220 g/m² und sind für extrem kalte Bedingungen und Aktivitäten, die maximale Isolierung erfordern, entwickelt.
Design spielt eine Rolle
Stoffstruktur und Innenseite
Die Beschaffung des Innenmaterials wirkt sich auf den Isolierungsgrad eines Kleidungsstücks aus. Stoffe mit Waffelstruktur und gebürstete Innenseiten sind tolle Erfindungen. Durch diese Strukturen entstehen kleine Lufträume zwischen Material und der Haut, welche die warme Luft speichern und so die Isolierfähigkeit erhöhen.
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Kapuze, Balaklava, hoher Kragen und Daumenlöcher
Damit du an kalten Tagen nicht ins Frieren gerätst, darf nirgendwo Durchzug entstehen. Funktionsunterwäsche mit hohem Kragen, Kapuze oder eingenähtem Balaklava schützen deinen Hals und verhindern das Eindringen von kalter Luft. Daumenlöcher sorgen für zusätzlichen Wärme an Händen und Armen, da der Ärmel nicht verrutschen kann. Für den Allround-Schutz trägst du über den Daumenlöchern noch Handschuhe.
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Halber Reißverschluss/Half-Zipp
Ein kurzer Reißverschluss am Kragen ermöglicht dir nicht nur ein unkompliziertes An- und Ausziehen, er hat auch noch andere Vorteile. Wenn es dir beim Sport zu warm wird, kannst du den Reißverschluss einfach etwas öffnen und somit schnell für angenehme Abkühlung sorgen. Diese Funktion ist besonders bei abwechslungsreicher Bewegung praktisch, wo du ein ständiges An- und Ablegen von einzelnen Kleidungsschichten vermeiden möchtestt.
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Unsere Baselayer – warm, wärmer, am wärmsten
Wir erhalten oft die Frage, welche unserer Funktionsunterwäsche am wärmsten ist. Die Antwort hängt von verschiedenen Faktoren ab: Material, Stoffstärke und Design. Im Anschuss findest du eine praktische Übersicht, die Licht ins Dunkel bringt: eine Liste der Funktionsunterwäsche von warm bist am wärmsten. So findest du bestimmt deinen Favoriten!
Warm
Tour
Stoffgewicht: 165 g/m², Lightweight
Material: Recyceltes Polyester 93 %, Elastan 7 %
Das Baselayer-Oberteil und die Baselayer-Hose der Tour-Serie sind leichte synthetische Baselayer mit einer weichen, angerauten Innenseite, die die Wärme nah an der Haut hält. Das Material leitet Schweiß ab und trocknet schnell, und der 4-Wege-Stretch sorgt für volle Bewegungsfreiheit. Daumenlöcher halten die Ärmel an Ort und Stelle, die Hose hat einen Zwickel für bessere Beweglichkeit, und das Oberteil gibt es auch als Half-Zip-Variante, damit du dich schnell abkühlen kannst, wenn das Tempo steigt. Damit ist Tour eine tolle Wahl für Wanderungen, Training und andere aktive Tage bei kühlem Wetter.
Wärmer
Route Light
Stoffgewicht: 180 g/m², Midweight
Material: Merinowolle 65 %, recyceltes Polyester 35 %
Das Baselayer-Oberteil und die Baselayer-Hose der Route-Merino-Light-Serie bestehen aus einer weichen Merinowollmischung, die deine Körpertemperatur auf natürliche Weise reguliert und Feuchtigkeit ableitet. Das Polyester macht das Material strapazierfähiger und hilft ihm, seine Form zu behalten. Das Oberteil kommt ohne Schulternaht aus, was Scheuern unter dem Rucksack verhindert, und hat Bündchen, die die Ärmel an Ort und Stelle halten. Ein vielseitiger Baselayer für jede Jahreszeit und für Aktivitäten mit wechselnder Intensität – von frischen Morgenwanderungen bis zu Skitouren.
Am wärmsten
Route Warm
Stoffgewicht: 230 g/m², Heavyweight
Material: Merinowolle 75 %, recyceltes Polyester 25 %
Das Baselayer-Oberteil und die Baselayer-Hose der Route-Merino-Warm-Serie haben einen höheren Merinoanteil für extra Isolierung und natürliche Geruchshemmung. Mesh-Einsätze aus Merinowolle unter den Armen lassen Wärme entweichen, wenn du dich anstrengst, sodass du warm bleibst, ohne zu überhitzen. Das Oberteil gibt es auch mit integrierter Sturmhaube, die Kopf und Hals bei Kälte und Wind schützt. Damit ist Route Warm der perfekte Baselayer für richtig kalte Tage, zum Beispiel zum Skifahren, für Winterwanderungen und für das Training in der Kälte.
Die Wahl des richtigen Baselayers
Navigiere mit uns durch den Baselayer-Dschungel!
Wähle zuerst das Material
Hybridmaterial aus Wolle und Synthetik: Bei einer vielseitigen Stoffmischung erhältst du einen Baselayer, der die Eigenschaften von Synthetik und Merinowolle perfekt vereint – für verbesserte Haltbarkeit, Feuchtigkeitsabsorption, Wärmeregulierung und Geruchsresistenz.
Synthetische Stoffe: Die außergewöhnlichen feuchtigkeitsableitenden Eigenschaften von synthetischen Materialien eignen sich ideal für hochintensive Aktivitäten.
Merinowolle: Aufgrund der natürlichen Wärmeregulierung und Geruchsresistenz ist Wolle die beste Wahl für längere Tragezeiten bei variierender Anstrengung und wechselhaftem Wetter. Wolle isoliert besser als Synthetik und hält trotz weniger Volumen angenehm warm.
Dann das Stoffgewicht
Die Dichte und das Gewicht des Stoffs sind ein guter Indikator für die Isolationsfähigkeit deines Baselayers. Generell hält stärkere Funktionsunterwäsche die Körperwärme mehr als leichtere. Es ist jedoch wichtig, auch auf das Material und andere Eigenschaften, wie z.B. die Strukturen des Stoffes, Rücksicht zu nehmen.
Welcher Isolierungsgrad sich am besten für dich persönlich eignet hängt von der Außentemperatur und deinem Aktivitätsniveau ab. Bei kälterem Wetter benötigst du natürlich zusätzliche Isolierung, während bei intensiver Bewegung mehr Körperwärme entsteht und dadurch auch weniger Isolierung notwendig ist. Diesen Spickzettel kannst du als Ausgangspunkt verwenden:
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Vergiss dabei bitte nicht, deine persönlichen Bedürfnisse und Vorlieben mit einzuberechnen. Bist du eher erfroren, brauchst du stärker isolierende Kleidung. Wenn es dir jedoch eher schnell zu warm wird, solltest du dies natürlich bei der Wahl der richtigen Kleidung berücksichtigen.
Und last but not least – die richtige Passform
Nur mit der richtigen Passform kann dein Baselayer die volle Funktion entfalten. Funktionsunterwäsche sollte direkt auf der Haut liegen und sich der Körperform in jeder Bewegung fließend anpassen. Nur so ist ein effektiver Feuchtigkeitstransport gegeben und das Layeringprinzip funktioniert einwandfrei, ohne einzuengen oder sich zu bauschig anzufühlen. Sitzt ein Baselayer zu eng, schränkt dies die Bewegungsfreit und Blutzirkulation ein. In den meisten Fällen ist es klug, ein etwas länger geschnittenes Oberteil zu tragen, damit keine kalte Luft auf deinen Rücken ziehen kann. Der Saum des Oberteils sollte unter dem Bund deiner Hose abschließen und auch in Bewegung nicht verrutschen.
Beim Skifahren raten wir bei den Baselayer-Hosen zu ¾-Längen, damit dir auch mit der richtigen Funktionsunterwäsche deine Schuhe noch passen. Und für alle Tourengeher: beim Tragen eines Rucksacks verhindern die versetzten Nähte an den Schultern das unangenehme Scheuergefühl und retten dir so den Komfort auf deinem Ausflug.
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